Wer als Mittelständler, produzierendes oder verarbeitendes Unternehmen im Mai 2026 investieren, digitalisieren oder innovieren möchte, findet aktuell gleich mehrere attraktive Förderprogramme – von der Länderebene bis zum Bund. Einige laufen noch wenige Tage, andere haben Einreichungsfristen im Sommer. Hier ist ein kompakter Überblick über die relevantesten Möglichkeiten.
Sachsen-Anhalt INVESTIERT – 35 % Zuschuss für Maschinen und Anlagen (Frist: 15. Mai!)
Wenn Du in Sachsen-Anhalt produzierst oder eine Niederlassung dort hast, dann ist Eile geboten: Die aktuelle Antragsrunde des Programms „Sachsen-Anhalt INVESTIERT“ endet bereits am 15. Mai 2026. Du kannst einen Zuschuss von 35 Prozent auf Investitionen in neue Wirtschaftsgüter erhalten – mit einer maximalen Förderung von 300.000 Euro.
Förderfähig sind Maschinen, Anlagen, technische Ausstattung sowie immaterielle Wirtschaftsgüter wie Software, Patente und Lizenzen. Besonders attraktiv: Vorhaben, die einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten oder mindestens fünf neue Arbeitsplätze schaffen, werden bevorzugt behandelt. Anträge stellst Du direkt bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt – telefonisch unter 0800 5600757 oder über die IB-Website.
Bremen: Bis zu 17.000 Euro für Digitalisierung, KI und Cybersicherheit im Mittelstand
Für kleine und mittlere Unternehmen in Bremen ist eine neue Digitalisierungsförderung verfügbar. Gefördert werden Investitionen in KI-basierte Analyse-, Planungs- und Automatisierungssysteme, digitale Plattformen, Prozessautomatisierung sowie Maßnahmen zur Verbesserung der IT- und Cybersicherheit. Der Zuschuss beträgt bis zu 17.000 Euro.
Das ist besonders interessant, wenn Du als verarbeitendes Unternehmen oder Handwerksbetrieb mit KI effizienter werden oder Deine digitale Sicherheit stärken möchtest. Ansprechpartner ist die BIS Wirtschaftsförderung: mail@bis-bremerhaven.de oder Telefon 0471 94646615.
Hamburg: Bis zu 500.000 Euro für FuE-Projekte zu KI und Robotik
Produzierende Unternehmen und Technologiefirmen in Hamburg können beim neuen InnovationFocus „KI und Robotik“ der IFB Hamburg bis zu 60 Prozent ihrer Forschungs- und Entwicklungskosten gefördert bekommen. Für Einzelprojekte liegt die maximale Förderung bei 500.000 Euro, für Kooperationsvorhaben sogar bei bis zu 2 Millionen Euro.
Thematische Schwerpunkte sind autonome Systeme und Robotik, agentenbasierte KI-Systeme sowie IT-Sicherheitslösungen für KI und Robotik. Projektskizzen kannst Du bis zum 30. Juni 2026 einreichen, Anträge bis zum 30. September 2026. Erste Informationen bekommst Du über die IFB Hamburg.
go-inno (Bund): Bis zu 50 % Zuschuss für Innovationsberatung in KMU
Das Bundesprogramm go-inno des BMWK fördert externe Beratungsleistungen für Produkt- und Verfahrensinnovationen in kleinen und mittleren Unternehmen – bundesweit, in allen Branchen. Bis zu 35 Beratungstage werden mit bis zu 50 Prozent bezuschusst, der maximale Förderbetrag liegt bei 19.250 Euro.
Die Beratung erfolgt durch autorisierte Beratungsunternehmen und deckt Potenzialanalyse, Realisierungskonzept und den Aufbau eines Innovationsmanagements ab. Wenn Du überlegst, ein neues Produkt zu entwickeln oder Deine Fertigungsverfahren grundlegend zu verbessern, kann go-inno der richtige Einstieg sein. Mehr Informationen gibt es beim Projektträger EURONORM GmbH unter 030 97003-200.
Du möchtest wissen, welche dieser Programme für Dein Unternehmen in Frage kommen? Wir helfen Dir, die passenden Fördermittel zu identifizieren und Deinen Antrag erfolgreich einzureichen. Kontaktiere uns einfach über das Kontaktformular auf mission-subvention.de – wir melden uns schnell bei Dir.

