Am 7. Mai 2026 hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) einen neuen Förderaufruf aus dem Just Transition Fund (JTF) gestartet. Ziel: die Dekarbonisierung der Fernwärmeversorgung in den sächsischen Revierregionen.
Dieser Aufruf richtet sich direkt an Stadtwerke, Energieversorger, kommunale Unternehmen und Zweckverbände – aber auch an Genossenschaften und Vereine. Voraussetzung ist ein Sitz oder eine Betriebsstätte in den Landkreisen Bautzen, Görlitz, Leipzig, Nordsachsen oder der kreisfreien Stadt Leipzig.
Was wird gefördert?
- Teil A: Investitionen in erneuerbare Wärmeerzeuger – z. B. Großwärmepumpen, solarthermische Großanlagen, Biomasse-Heizwerke inklusive Wärmespeicher
- Teil B (nur in Kombination mit Teil A): Erneuerbare Stromerzeugung (Photovoltaik, Windkraft), sofern der Strom direkt für die nach Teil A geförderten Wärmeanlagen genutzt wird. Teil B ist auf maximal 50 % der Gesamtprojektkosten begrenzt.
Die Mindestprojektgröße liegt bei 1 Million Euro Gesamtkosten. Wer also plant, seine Fernwärmeversorgung zu transformieren, kann hier eine substanzielle Förderung beantragen.
Alle Details: Pressemitteilung SMWA Sachsen
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